Geländeplan der Landessternwarte Heidelberg

Happel-Laboratorium für Strahlungsmessungen

Den Grundstock für den Bau des Laboratoriums, das im Jahr 1957 eingeweiht wurde, bildete eine Stiftung des Kunstmalers Karl Happel. Das Kernstück der wissenschaftlichen Ausrüstung ist bis heute eine Strahlungsquelle für Plancksche Strahlung (ein sogenannter Hohlraumstrahler oder "Schwarzer Körper") zur Kalibrierung von Spektralphotometern. Außerdem enthält das Laborgebäude Räume mit optischen Messeinrichtungen zur Entwicklung und zum Test optischer Bauelemente und optischer Systeme, Einrichtungen zur Instrumentenmontage unter Reinraumbedingungen sowie eine zentrale Rechenanlage. Zwei elektromagnetisch abgeschirmte Experimentierräume (sogenannte "Faraday-Käfige") erlauben die Entwicklung empfindlicher elektronischer Komponenten ohne den Einfluß störender Hochfrequenzstrahlung.